Neulich in der Eisenzeit

Eisenzeit wird die Zeit genannt, in der Eisen der wichtigste Werkstoff war. In Südosteuropa begann sie etwa um 1400 v. Chr., nördlich der Alpen um 800 v. Chr.. Aus Eisen wurden Geräte und Werkzeuge gefertigt, die das Leben der Menschen zu dieser Zeit sehr erleichterten. So wurden zum Beispiel mit Hilfe des Pfluges die Erträge der Landwirtschaft gesteigert.

Manchmal kann man nicht nur über Geschichte lesen, sondern sie erleben. Im kleinen Museum von Heltborg in Dänemark zum Beispiel dreht man einmal im Jahr die Uhr sehr weit zurück und lässt die Eisenzeit wieder aufleben.

Im Hof des Museums wird dann eine Schmiede in Betrieb genommen, es werden ein Holzkohlenmeiler, eine Holzwerkstatt und einige Marktstände aufgebaut. Es gibt einige typische Wohnhäuser, einen kleinen Acker, eine Färberei und Weberei. Außerdem wird zeit- und landestypisch gekocht und man kann sein eigenes Fladenbrot backen.

Wer das Museum besucht, kann sich so einen Eindruck verschaffen, wie die Menschen in dieser Zeit lebten, wie sie arbeiteten und wohnten.

Auch Theorien von HistorikerInnen und ArchäologInnen können so überprüft werden: Wenn etwas in der Praxis nicht funktioniert, muss man erneut untersuchen, nachdenken oder ausprobieren.

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